August 4, 2021

Warum Plagiate keine gute Idee sind: Aus dem Arbeitsalltag einer (Oberstufen-) Lehrerin

Gastbeitrag über Plagiarismus von Nikola Zirkenbach, Deutsch- und Englischlehrerin an der IGS Wallstraße in Wolfenbüttel

„Wir jagen eure Arbeiten durch einen Plagiats-Scanner, also gebt euch lieber Mühe beim Zitieren!“ So oder so ähnlich versetze ich meine Schüler*innen zu Beginn eines jeden Seminarfach-Durchgangs erst einmal in Angst und Schrecken. Dass ein Plagiat nichts Gutes ist und zu ziemlich viel Ärger führen kann, dass wissen die Zwölftklässler*innen in der Regel schon, aber was sich dahinter genau verbirgt und wie man es vermeidet, das müssen sie erst noch lernen.

Als Deutsch- und Englischlehrerin an der IGS Wallstraße in Wolfenbüttel bin ich es durchaus gewöhnt, über Zitate, Quellenangaben und Formulierungen im Unterricht zu sprechen, allerdings hat es selten so eine Relevanz wie für die Seminarfacharbeit. Diese erste wissenschaftliche Arbeit, die die Schüler*innen im zwölften Jahrgang verfassen, muss den gängigen Kriterien entsprechen, die auch für Arbeiten an der Universität oder Fachhochschule gelten. Zitieren zu können und Literaturangaben zu machen, spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn wie später im Studium gilt auch hier: ein Plagiat wird als Betrugsversuch angesehen – die Arbeit wird im schlimmsten Fall mit 00 Punkten bewertet. Zwar kann man dafür nicht wie an einer Hochschule exmatrikuliert werden, die Zulassung zum Abitur kann es aber doch gefährden, denn die Note muss eingebracht werden. Und zu allem Überfluss steht die Bewertung der Seminararbeit auch auf dem Abiturzeugnis – das kann schnell zu unangenehmen Fragen führen.

Sensibilisierung der Lehrenden am praktischen Beispiel mit Plagscan by Ouriginal

Zum Glück mussten wir uns noch nicht mit einem Plagiatsfall beschäftigen, denn wir sensibilisieren unsere Schüler*innen von an Anfang an für das Thema und zeigen ihnen auch, wie der Plagiatsscanner „Plagscan by Ouriginal“ arbeitet. Ich kann ganz einfach einen Text durch den Scan laufen lassen und den Schüler*innen zeigen, warum der Scanner an welchen Stellen Alarm geschlagen hat. Und warum das nicht immer auch wirklich ein Plagiat ist. Durchaus spaßig kann es werden, wenn man Zeitungsartikel durch den Scan laufen lässt …

Durch die einfache Bedienung und die Möglichkeit, mehrere Dateien gleichzeitig zu scannen, ist das Online-Tool ein idealer Begleiter bei der Bewertung der Seminarfacharbeiten geworden. Ich kann jederzeit darauf zugreifen, ohne erst Software installieren zu müssen und bin dadurch sehr flexibel.

Ohne einen Plagiatsscanner könnten wir den Anspruch an wissenschaftliches Arbeiten nicht erheben und das ist ja Sinn und Zweck des Seminarfachs sowie der Arbeit in der Oberstufe im Allgemeinen. Wer das von Anfang an Ernst nimmt, der kommt auch locker durch die Seminarfacharbeit, das Abitur und das Studium.

Weitere Informationen zu Plagiatsscannern von Ouriginal finden Sie hier.

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