Februar 24, 2021

Wie hat sich die Pandemie im Jahr 2020 auf die Nutzung von EdTech-Lösungen ausgewirkt?

Wenn man die globale Bildung und EdTech-Lösungen betrachtet, stellt man schnell fest, dass das Jahr 2020 einzigartig war – eine Pandemie, die Bildungseinrichtungen zwang, die traditionelle Unterrichtsform in Klassenräumen in eine vollständig aus der Ferne und in einer digitalen Umgebung erbrachten Leistung umzuwandeln. Das war der Stresstest für Lehrende und Studierende. 

Vor diesem Hintergrund war die plötzlich veränderte Nachfrage nach und Nutzung von EdTech-Softwarelösungen wie Ouriginal nicht überraschend. Mit der Software von Ouriginal können Lehrende Dokumente auf ihre Individualität überprüfen. Die Studierenden laden ihre Arbeiten, Papiere oder Klausuren in unser System, das diese Texte anschließend mithilfe verschiedener Algorithmen auf Ähnlichkeiten prüft und einen Analysebericht erstellt.  

Da der Zugriff auf die Daten bei korrekter Analyse einige sehr interessante Trends aufwarf, entschieden wir uns, eine Studie durchzuführen, in der wir die genauen Auswirkungen der Pandemie und der nachfolgenden Lockdowns auf EdTech-Lösungen wie die unsere analysieren. 

In dieser Studie haben wir drei Kennzahlen für die Jahre 2019 und 2020 analysiert:  

  1. Die Gesamtzahl der in die Ouriginal-Lösung eingelesenen Dokumente. 
  1. Die durchschnittliche Anzahl Wörter der eingelesenen Dokumente. 
  1. Das Gesamtvolumen der eingelesenen Inhalte, das heißt der Gesamtzahl der von Ouriginal gescannten Wörter.  

Wir wollten herausfinden, ob während der Lockdowns mehr oder weniger Dokumente überprüft wurden. Wirkte sich digitales Lernen auf die Länge der Arbeiten der Studierenden aus? Griffen mehr Personen auf EdTech-Lösungen zurück? 

Die Ergebnisse: 

1. Gesamtzahl der eingelesenen Dokumente 

Die Analyse dieser Kennzahl zeigte, dass die Gesamtzahl der in unsere Systeme eingelesenen Dokumente im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 insgesamt erheblich stieg (siehe Grafik unten). Tatsächlich war die Anzahl ab Mitte März (KW 12) erheblich höher als im Vorjahr und fiel mit dem Zeitpunkt des Beginns der Pandemie zusammen.  

Diese Kennzahl stieg über die gesamte Dauer unserer Studie weiter an, und wir folgern daraus, dass EdTech-Scanning während dieser Pandemie den Durchbruch hatte und sich als Standardwerkzeug im Bildungsbereich etablieren konnte. 

2. Die durchschnittliche Anzahl Wörter der eingelesenen Dokumente 

Mit einer einfachen Formel haben wir die durchschnittliche Anzahl Wörter pro Dokument festgestellt. Dabei ist zu beachten, dass diese Kennzahl keine Aussagen über den Inhalt oder die Qualität eines Dokuments trifft, aber einen Indikator für die Länge eines Dokuments darstellt, aus dem wiederum indirekt auf den Aufwand bei der Erstellung des Dokuments geschlossen werden kann. 

Wie auch für die erste Kennzahl, stellten wir um den Zeitpunkt des Beginns der Pandemie und der Lockdowns in vielen Ländern fest, dass die eingelesenen Dokumente im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich kürzer waren. Wir schlossen daraus, dass Studierende in einer Heimunterrichtsumgebung dazu neigen, kürzere Texte zu verfassen oder, dies ist diskutierbar, bei Hausarbeiten und Klausuren weniger Aufwand betreiben. Interessant ist, dass die Dokumente nach dem Ende der ersten Welle und dem Beginn des regulären Unterrichtsjahrs wieder ihre übliche Länge erreichten. 

3. Gesamtvolumen der eingelesenen Inhalte 

Wenn die Anzahl Dokumente im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 stieg, aber ihre Länge abnahm, stellt sich automatisch die nächste Frage nach der Zunahme oder Abnahme der Qualität der eingelesenen Inhalte. 

Wir haben die insgesamt eingelesene und von unserem System gescannte Anzahl Wörter (Anzahl der Dokumente × durchschnittliche Anzahl Wörter) analysiert. Unsere Daten haben gezeigt, dass das Volumen während des größten Teils des Jahres 2020 über dem des Jahres 2019 lag.  

Auch in dem Zeitraum, in dem die Dokumente erheblich kürzer waren, überwog die Anzahl der eingelesenen Dokumente den temporären Effekt kürzerer Dokumente und führte zu einem Anstieg des Gesamtvolumens der Inhalte. Dieser stetige und nachhaltige Anstieg des gescannten Volumens unterstrich die wachsende Bedeutung von Tools wie Ouriginal in der Bildung. 

Fazit 

Unsere Studie hat gezeigt, wie die erzwungene Digitalisierung die Bildungslandschaft 2020 drastisch verändert hat. Obwohl die Akzeptanz von EdTech-Lösungen in diesem Zeitraum klar gestiegen ist, zeigte die Studie auch, dass die Studierenden in digitalen Lernumgebungen deutlich mehr Anleitung und Motivation seitens ihrer Lehrenden benötigen. 

Zusammenfassung unserer wichtigsten Ergebnisse: 

  • Der in den vergangenen Jahren stetig gestiegene Einsatz von EdTech-Lösungen erfuhr einen deutlichen Schub zu Beginn der Pandemie. Die hohe Nutzung besteht weiter und zeigt damit einen Durchbruch des Einsatzes von EdTech-Lösungen wie der von Ouriginal. 
  • Während der Pandemie wurden die schriftlichen Arbeiten kürzer, aber dieser Effekt war nicht dauerhaft und höchst wahrscheinlich auf die Heimunterrichtsperioden zurückzuführen, in denen die Studierenden weniger Aufwand beim digitalen Lernen betrieben. 
  • Mehr und mehr Datenvolumina wurden von EdTech-Lösungen verarbeitet, was auf die steigende Bedeutung und größere Rolle technischer Werkzeuge in der Bildung weltweit hinweist. 

Wenn Sie die vollständige Studie lesen wollen, folgen Sie bitte diesem Link: 

Ouriginal – Ouriginal-Studie 2020: Auswirkungen der Pandemie auf die Nutzung von EdTech-Lösungen im Jahr 2020

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